Jan122012

Aktionstag Videomitschnitt online

Der Mitschnitt des gesamten Aktionstags findet sich hier.

Dez232011

Der Aktionstag im Radio

Mitschnitte vom 19. Dezember 2011:

Dez232011

ORF Wien heute am 19. Dezember 2011 zum Aktionstag

Dez192011

Bilder vom Aktionstag am 19.12.

alle Bilder © Hannah Hauptmann

 

Dez162011

Programm für Aktionstag

Aktionstag „Rettet die Österreichische Akademie der Wissenschaften“

Montag, 19. Dezember 2011

 

10:00h             Pressekonferenz (Hotel Post)

14.00h             Kundgebung am Dr. Ignaz Seipel-Platz

14.00h             Charm, Strange’n Beauty (Band)

14.05h-14.35h                        Statements zur Lage der Österreichischen Akademie der Wissenschaften 1

Moderation: Peter Huemer

-) Monika Mokre, Plattform „Rettet die ÖAW“

-) Hans-Peter Hye, Betriebsrat

-) Helmut Denk, Präsident der ÖAW

-) Arnold Suppan, Vizepräsident der ÖAW

14.35h             Darbietung Antike Musik (w. M. Georg Danek & Stefan Hagel)

14.45h-15.15h                        Statements zur Lage der Österreichischen Akademie der Wissenschaften 2

-) Peter Schuster, stellvertretender Vorsitzender des Akademierates

-) Eberhard Widmann, Sprecher Institutsdirektorenkonferenz

-) Barbara Weitgruber, Sektionsleiterin für wissenschaftliche Forschung, BMWF

-) Florian Ruppenstein, Plattform „Rettet die ÖAW“

15.15h             Charm, Strange’n Beauty (Band)

15.20h-15.30h            Statements zur Lage der Österreichischen Akademie der Wissenschaften 3

-) wM Kurt Smolak

-) wM Hermann Hunger

 

15.30h-17:00h Darbietungen

15.30h             Grußbotschaften

                         „Grüner Tisch“

15.40h             Hülle erhalten, Inhalt entfernen

15.45h             1848er Revolutionsgesang „Staat erhalte!“ (Neue Volkshymne für die ÖAW)

15.50               Grußbotschaften

15.55h             Bye Bye Brainpower

16:00h             Tonaufnahmen des Phonogrammarchivs

16.05h             ÖAW – WOW!

16.10h             Charm, Strange’n Beauty (Band)

16.20h             Grußbotschaften

Kunstauktion

16.30h             „Antikes Orakel – Fragt die Gottheit“

16.35h             Personalisierter Protest

16.40h             Der betrunkene Nikolo

16.45               Abschluss des Aktionstages

Dez162011

Von allen guten Geistern verlassen (Falter 50/2011)

Der aktuelle Falter berichtet:

Dez162011

Stellungnahme der ÖGPW zu den Einsparungen an der ÖAW

Die Österreichische Gesellschaft für Politikwissenschaft hat am 15. Dezember 2011 zu den Einsparungen an der ÖAW Stellung genommen:

Die geplanten budgetären Einsparungen im Bereich der Österreichischen Akademie der Wissenschaften (ÖAW) stellen eine weitere Aushöhlung des Wissenschaftsstandorts Österreich dar. Neben der chronischen Unterfinanzierung der Universitäten, der „Strukturbereinigung“ innerhalb der außeruniversitären Forschungseinrichtungen, dem Wegfall der Förderungen des BMWF im Bereich von wissenschaftlichen Publikationen und Veranstaltungen ist dies der vierte Anschlag der Bundesregierung auf die geistes- und sozialwissenschaftliche Forschung in Österreich. Die Österreichische Gesellschaft für Politikwissenschaft (ÖGPW), als Interessenvertretung von PolitikwissenschaftlerInnen in Österreich, spricht sich gegen die Einsparungen und die dadurch erzwungenen Kündigungen und Schließungen von Instituten an der ÖAW aus.

Insbesondere wird damit auf mehreren Ebenen ein Forschungsbereich – nämlich der der Politikwissenschaft – ausgehungert, der eine wichtige Rolle in der Beantwortung der gegenwärtig brennenden Fragen und Probleme, wie der demokratischen Entwicklung Europas, einnimmt. Als Folge wird einer weniger solidarischen, weniger toleranten, weniger weltoffenen Gesinnung der Weg geebnet. Dies kann weder im Interesse der Bundesregierung, noch im Interesse der Gesellschaft sein.

Die ÖGPW erklärt sich solidarisch mit der Plattform “Rettet die Österreichische Akademie der Wissenschaften”, unterstützt deren Forderungen und betont, dass alle Entscheidungen transparent und unter angemessener Einbindung der MitarbeiterInnen der ÖAW getroffen werden müssen.

Dez152011

Programm Aktionstag 19.12.

Das Präsidium hat allen TeilnehmerInnen der Veranstaltung von 14.00 bis 16.00 Uhr dienstfrei gegeben.

 

Der Betriebsrat der ÖAW teilt mit:

 

Liebe Kolleginnen und Kollegen,

 

nachstehend finden Sie das vorläufige Programm des bevorstehenden Aktionstags der unabhängigen Plattform „Rettet die Österreichische Akademie der Wissenschaften“

 

Termin: 19. Dezember 2011, 14.00h–16.00h,
Ort: Dr. Ignaz Seipel-Platz, 1010 Wien

 

Vorläufiges Programm

14.00h                  Beginn der Kundgebung am Dr. Ignaz Seipel-Platz

Moderation:  Peter Huemer

Begrüßung durch Sprecherin und Sprecher der Plattform „Rettet die Österreichische Akademie der Wissenschaften“: Monika Mokre und Florian Ruppenstein

Statements von Mag. Barbara Weitgruber, BMWF (angefragt), Prof. Helmut Denk, Präsident der ÖAW,  Prof. Arnold Suppan, Vizepräsident der ÖAW, Prof. Peter Schuster, Akademierat, Dr. Hans Peter Hye, stv. Vorsitzender des  Betriebsrates und der SprecherInnen der Plattform „Rettet die Österreichische Akademie der Wissenschaften“.

 

Begleitend werden Grußworte, Unterstützungserklärungen, Stellungnahmen zur Petition, Pressekommentare etc. persönlich vorgetragen bzw. verlesen, und es finden Darbietungen von Mitarbeitenden der ÖAW statt. Zwischendurch spielt die Band „Charm, Strange n‘ Beauty“ des Instituts für Hochenergiephysik.

Zeitgleich mit der Veranstaltung in Wien findet eine Kundgebung der steirischen ÖAW-Institute in der Grazer Herrengasse statt.

 

Unabhängige Plattform „Rettet die Österreichische Akademie der Wissenschaften“

Dez142011

Forschung: mit einem Schlag ruiniert

Kommentar von Gunther Tichy auf derStandard.at

Dez072011

Aufruf Aktionstag

Rettet die Österreichische Akademie der Wissenschaften!

Das Regierungsprogramm spricht vom wichtigen Beitrag, den Forschung für gesellschaftliche Herausforderungen erbringt und sagt ausreichende Finanzierung zu. Doch an der Akademie der Wissenschaften, der größten und bedeutendsten außeruniversitären Forschungseinrichtung unseres Landes, drohen die Abgabe bzw. Schließung international anerkannter und nachweislich exzellenter Forschungseinrichtungen.

 

Die Fakten zur derzeitigen Lage an der Österreichischen Akademie der Wissenschaften:

  • Die Leistungsvereinbarung, die Anfang November 2011 abgeschlossen wurde, bedeutet den Abbau von bis zu 300 der 789 eigenfinanzierten Vollzeitstellen und die Schließung von Forschungseinrichtungen.
  • Ein derart drastischer Abbau ist beispiellos in der Geschichte der Zweiten Republik. In keinem anderen öffentlichen Bereich sind vergleichbare Kürzungen vorgesehen!
  • Allerdings: Die Streichungen werden nicht durch die angespannte Budgetsituation erzwungen, sondern manche Forschungseinrichtungen der Akademie sollen finanziell auf Kosten anderer gestärkt werden.
  • Institute sollen an die Universitäten abgegeben werden. Dafür ist eine dreijährige Sonderfinanzierung vorgesehen. Aber: Danach ist ihr Schicksal völlig ungeklärt, ein weiterer Stellenabbau ist wahrscheinlich!
  • Die Mitarbeiter_innen wurden erstmals im November 2011 von den ab Anfang 2012 geplanten Personalabbau und der Schließung bzw. Auslagerung von Instituten an die Universitäten informiert.

Die Mitarbeiter_innen der Akademie der Wissenschaften kämpfen um ihre Arbeitsplätze und zugleich gegen die Bedrohung des Forschungsstandortes Österreich und die unwiederbringliche Zerstörung von wissenschaftlicher Kompetenz und Infrastruktur. Eine Umsetzung der beschlossenen Maßnahmen würde dem Renommee Österreichs international schweren Schaden zufügen. Weltweit haben viele renommierte Wissenschaftler_innen, aber auch österreichische Bürger_innen mit Empörung reagiert und durch die Unterzeichnung der Petition gegen die geplanten Einschnitte protestiert.

Wir fordern:

  • Neuverhandlung der Leistungsvereinbarung mit dem Wissenschaftsministerium
  • Sofortiger Kündigungsstopp und Rücknahme erfolgter Vertragsbeendigungen
  • Transparente Entscheidungen unter angemessener Einbindung der Mitarbeiter_innen

 

Alle, die Forschung für gesellschaftlich relevant halten, fordern wir zur Solidarität auf.

 

Aktionstag: Montag, 19. Dezember, 14 Uhr, Dr. Ignaz Seipel Platz, 1010 Wien